RAKU

...die von mir gezeigten Arbeiten entstehen vorwiegend im Rakuofen.

Diese Brenntechnik ist in Japan zu Hause und hat ihren Ursprung in

der Teezeremonie. Zu diesem Anlass Freunde einzuladen, Gefäße zu formen und diese nach dem Brand zu benutzen, gehörte zur Sitte.

Die Rakumasse zeichnet sich durch eine grobe Struktur und einem hohen Anteil an Schamotte aus. Diese Eigenschaften sind notwendig, da der Scherben bei  Entnahme aus dem Ofen ( glühend ) starken Temperaturschwankungen unterliegt. Sie werden mit einer Zange in einen Behälter, gefüllt mit Sägemehl, Laub oder anderen organischen Stoffen, gegeben. Durch den entstehenden Rauch und den Entzug von Sauerstoff entstehen die typischen Risse, auch Krakeele genannt.  Kohlenstoff setzt sich in diesen ab und verändert Glasur und die Farbe des Scherben. Dieser Prozess ist nur bedingt steuerbar, so dass es sich bei jedem Gefäß, Objekt oder jeder Skulptur um ein Unikat handelt.

 

Zukünftig wir die Produktion durch die Herstellung  von wechselnden Serien,wie Deckelschalen, Schmuckdosen, Bechern etc. erweitert. Diese Produckte sind dann ständig auf Lager und lassen sich je nach Bedarf nachbestellen. Diese werden in den dafür angeschafften Elektroofen bei ca. 1210 Grad gebrannt und sind für die Mikrowelle geeignet. Die Farbgebung erfolgt im schlichten braun, blau und grün.